„Das ganze sichtbare Universum“, so schreibt Baudelaire im Jahre 1895, „ist nur ein Magazin von Bildern und Zeichen, denen die Imagination entsprechenden Rang und Platz zuweisen muss.“   Bleibt uns das Erscheinende nur als Konsequenz einer sich ver- flüchtigenden Welt, was sich geradezu als Privation des Augenblickes gleichsetzen ließe? Steht, wo einst unmittelbare Anschauung herrschte, nun die Fotografie: der bewusstlose, mechanische Blick?   Wenn das Motto der Moderne die Mutation und Permutation bezeichnet, ist dies ins Negative gewendet, nicht ebenso ein Moment der Ausschließung?   Die Installation „raumzeitraum“ versteht sich als ein Experiment, jene Entdeckungsfahrt für den Betrachter. Abgebildete Dreidimensionalität, ein x-beliebiger Raum gebunden an jenen historischen Augenblick der Vergangenheit, erhoben zum Symbol von Zeit.  


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